RoHS

Die RoHS Richtlinie ist seit Januar 2013 Teil der CE-Kennzeichnung. Ab Juli 2014 betrifft das auch Elektromedizingeräte und industrielle Regelgeräte.

Die Richtlinie zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe – RoHS - The Restriction of Hazardous Substances directive –RoHS verbietet die Verwendung von sechs Stoffen in Elektro- und Elektronikgeräten:

  • Blei 0.1%
  • Quecksilber 0.1%
  • Kadmium 0.01%
  • Hexavalentes Chrom 0.1%
  • Polybromierte Biphenyle (PBB) 0.1%
  • Polybromierte Diphenylether (PBDE)0.1%

Ihre technische Dokumentation gemäß der Richtlinie muss Konformität mit den Anforderungen der Richtlinie bis hinunter zu homogenen Materialien beinhalten.

Für elektronische Produkte bedeutet das Dokumentationen von enormem Ausmaß.

Die RoHS Richtlinie wird ihren Scope schrittweise bis 2019 erweitern, bis alle Elektroverbrauchsgeräte beinhaltet sind.

1. Große und kleine Haushaltsgeräte.
3. IT- und Telekommunikationsgeräte.
4. Verbrauchergeräte, z.B. Geräte der Unterhaltungselektronik.
5. Beleuchtungsanlagen.
6. Elektrische und elektronische Werkzeuge.
7. Spielzeug, Freizeit- und Sportgeräte.
8. Medizingeräte ab 22. Juli 2014, In-vitro Diagnostikgeräte hingegen erst ab 22. Juli 2016.
9. Überwachungs- und Kontrollgeräte ab 22. Juli 2014, industriell genutzte ab 22. Juli 2017.
10. Automatische Dispenser.
11. Alle anderen Elektroverbrauchsgeräte, die nicht durch eine der o.g. Kategorien abgedeckt sind, ab 22. Juli 2019.

Das Röntgen-Screening als erster Schritt zur Erfüllung der Richtlinie:

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